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Projekte

Berufliche, Ausbildungsbegleitende und Soziale Integration von jungen Strafgefangenen (BASIS)

ESF Baden-Württemberg, 01.01.2011 – 31.12.2011

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Rückkehr von Jugendstrafgefangenen der Justiz-vollzugsanstalt Adelsheim aus dem Vollzug in das öffentliche Leben mit seinen aktuellen Anforderungen an berufliche Qualifizierung und Integration (wie z. B. Mobilität, Flexibilität, Berufspraktika, zeitgemäße Bewerbung etc.) zu erleichtern. Deshalb ist das Projekt eine Koordinierungsstelle, die den Jugendstrafgefangenen noch in der Haft, aber auch danach, individuelle Förderung bietet und die Verbindung zwischen dem Vollzug und dem Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt herstellt.
 

C-ENTER

LLP Key Activity 4, 01.10.2010 – 31.12.2012

In jedem Projekt aufs Neue gefordert: die Veröffentlichung und Verbreitung der Projektergebnisse. Die C-Enter-Partner haben sich in dem LLP-Projekt zusammengeschlossen, um gemeinsam gute Beispiele für Nutzung,  Veröffentlichung und Verbreitung von Ergebnissen vor allem in Bildungsprojekten zu identifizieren, diese fortzuentwickeln und zu prämieren. Gleichzeitig stellt C-Enter eine Plattform dar, auf der sich alle interessierten Stakeholder-Akteure über Ergebnisse und Erfahrungen austauschen können.
 
Produkte:

  • C-Enter-Konferenzen in 6 europäischen Städten
  • Entwicklung eines Werkzeugkoffers für die Verbreitung von Ergebnissen
  • Award für erfolgreiche und innovative Beispiele für Veröffentlichungen
  • Magazin Focus Europe (4 Ausgaben)
  • C-Enter Workshop

www.c.enter-network.eu
 
 

E-NLL

Grundtvig, 01.12.2009 – 30.11.2012

Ältere Menschen stellen eine immer wichtigere Zielgruppe im Bereich des lebenslangen Lernens dar, für die lernförderliche Methoden und Didaktik vorzuhalten und zu entwickeln sind. Das Grundtvig-Projekt European Network for Promotion of Learning in Later Life (E-NLL) möchte Wissen und Good Practise-Beispiele über Lernen in späteren Lebensphasen sowie generationenübergreifendes Lernen untereinander austauschen, um somit neue und effektive Wege für „späte Lerner" zu finden und anzuwenden.

www.ENLL.eu

 

EU-CEC

Leonardo da Vinci, 01.10.2009 – 31.09.2011

Das Projekt EU-CEC (Certificate of Entrepreneurship Competencies) hat sich die Zertifizierung unternehmerischer Kompetenzen von Beschäftigten in sehr kleinen Unternehmen zur Aufgabe gemacht, um europaweite Transparenz und Mobilität zu fördern. Als unterstützende Instrumente werden dazu ein „Modul für unternehmerische Kompetenzen" sowie ein web-basiertes System zur Evaluierung und Zertifizierung entwickelt und in einer Pilotphase getestet.

www.eu-cec.eu

Pressemitteilung

 

Gleichstellungspolitik am Modell der Familienernährerinnen

Förderprogramm des BMFSFJ, 13.01.2010 – 30.06.2012

Wie eine aktuelle Studie zeigt, hat sich der Anteil von Frauen als Haupteinkommensbezieher und damit Familienernährerin in Deutschland deutlich erhöht. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für Frauen aber nach wie vor schlechter als die der Männer. In diesem Politikentwicklungsprojekt sollen die vorliegenden Untersuchungsergebnisse bewertet und nachfolgend Handlungsansätze und Konzepte für das sich wandelnde Geschlechterverhältnis am Arbeitsmarkt entwickelt werden.

 

Learning Mentor

Leonardo da Vinci, 25.09.2009 – 25.09.2011

Arbeitnehmerorientierte Beratung (Coaching) im Hinblick auf die berufliche Entwicklung ist ein wesentlicher Faktor um Individuen zu fördern und diese für eine Teilnahme an lebenslangem Lernen zu gewinnen. Der Fokus dieses Projekts liegt auf der Entwicklung eines strukturierten Kompetenzmodels für den Berater als einen Lernbegleiter (Learning Mentor).

Der Lernbegleiter konzentriert sich auf drei Hauptelemente:

  • Orientierung (und Leben im Allgemeinen) als ein Weg mit vielen Alternativen
  • Unterstützung von Individuen bei der Wegbereitung und Entdeckung verschiedener Möglichkeiten und Lösungen
  • Bereitstellung von Hilfsmitteln für die Lösung dieser Fragen und Aufgaben

Der Learning Mentor als arbeitsplatznaher „Promoter" von lebenslangem Lernen kümmert sich um die individuelle berufliche Entwicklung und kontinuierliche Weiterbildung am Arbeitsplatz. Im Hinblick auf soziale Veränderungen, wie unbeständige Lebensläufe, demographische Veränderungen oder das Wachstum von Randgruppen wird dies immer wichtiger.

Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer anerkannten Qualifikation für Learning Mentors innerhalb der Aus- und Weiterbildungssysteme von fünf EU-Staaten ab – mit der Möglichkeit diese durch die Anerkennung im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) auf andere EU-Mitgliedstaaten zu übertragen.

www.learningmentor.eu/

 

Lebenslanges Lernen und Interprofessionalität in den Gesundheitsfachberufen - 2get1care

LLL/ ECVET, 01.01.2011 – 31.12.2013

Das Projekt zielt auf die experimentelle Erprobung des europäischen Leistungspunktesystems ECVET für die Berufsausbildung und Lehre in den Gesundheitsfachberufen in Deutschland innerhalb einer europäischen Partnerschaft, um einen Ansatz zu entwickeln, Qualifikations-bestandteile grenz- und berufsübergreifend übertragbar zu machen. Durch diesen Ansatz sollen die interprofessionelle und transnationale Mobilität sowie die persönliche Lernmobilität von Auszubildenden und Fachkräften gefördert werden, die bisher durch eine hohe Differenzierung und Spezialisierung der Qualifikationsstruktur im Gesundheits- und Pflegebereich und die unterschiedlich gestalteten Qualifikationssysteme in diesem Berufsfeld in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden.

Den operativen Rahmen für diese Erprobung bietet die wissenschaftlich begleitete Anpassung der Ausbildungscurricula von vier Gesundheitsfachberufen (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Altenpflege) an ECVET, die Entwicklung eines gemeinsamen Kerncurriculums und eines Weiterbildungskonzepts für Lehrende nach ECVET-Grundsätzen.

www.2get1care.de


MIGRAplus - Migranten den Berufs(wieder)einstieg ermöglichen - zielgerichtetes Übergangsmanagement entwickeln und Vielfalt gestalten

ESF-Bundesprogramm „XENOS – Integration und Vielfalt“ (BMAS), 01.08.2009 – 15.11.2011

Ziel des Projekts MIGRA plus ist die nachhaltige  Arbeitsmarktintegration von Haftentlassenen. Die Förderung der Arbeitsmarktintegration wird durch drei Säulen verwirklicht:

 

Säule 1: Übergangsmanagement, also Betreuung und Anleitung der Gefangenen zur Integration in den Arbeitsmarkt, für 120 Gefangene pro Jahr sowie Kontaktaufnahme zu möglichen künftigen Arbeitgebern der entlassenen Gefangenen. Die Kontaktaufnahme findet 3-4 Monate vor Entlassung statt, die Nachbetreuung bis 6 Monate danach. In diesem Zuge wird ein Netzwerk mit relevanten Akteuren aufgebaut.

 

Säule 2: Schaffung von 8 zusätzlichen Plätzen p.a. für die Gebäudereiniger-Ausbildung (GR) in der JVA.

 

Säule 3: Vielfaltschulungen für alle Teilnehmer des Übergangsmanagements und der GR-Ausbildung sowie p.a. 10 Ausbilder/innen der JVA:  Sensibilisierung hinsichtlich der Themen Toleranz, Demokratie und Vielfalt.

 

Die Verknüpfung der Arbeitsmarktintegration mit Aspekten von Toleranz, Demokratie und Vielfalt liegt dem Projekt als zentrales Element zugrunde.

 

PROECEU – PROmoting Women’s Enterprising Competences in Europe: Towards the development of services to dependent people

Leonardo da Vinci, 01.10.2009 – 30.09.2011

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Europa und der anwachsenden Anzahl von pflegebedürftigen Menschen ist es das Ziel des Projektes, Frauen, insbesondere solchen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt (Migrantinnen und Frauen, die nach längerer Abwesenheit wieder ins Berufsleben zurückkehren möchten) für den Pflegesektor zu qualifizieren und sie darin zu bestärken, sich selbstständig zu machen.

 

 

RESIST - Retaining Students in School Together

Leonardo da Vinci, 01.10.2010 – 01.10.2012

Das RESIST-Projekt zielt auf die Prävention von Ausbildungsabbrüchen während der Erstausbildung. Es möchte eine engere Verzahnung zwischen Unternehmen und Ausbildungsinstituten erreichen, insbesondere in den Partnerländern, die nicht über ein duales Ausbildungssystem verfügen. Bestehende erfolgreiche Maßnahmen, Methoden und Herangehensweisen für ein gelungenes Übergangsmanagement und eine gute Zusam-menarbeit zwischen Bildungsanbietern und Unternehmen werden aus den Partnerländern zusammentragen. Sie werden in einem Handbuch mit dazugehörigem Methodenkoffer so aufbereitet, dass sie auch in den Partnerländern leicht Anwendung finden können. In anschließenden Workshops wird Handbuch und Methodenkoffer getestet.

www.resist-project.eu


SolTec - Towards a European qualification for service

Leonardo da Vinci, 01.11.2009 – 31.10.2011

Durch die Vereinbarung der EU, den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20% zu erhöhen, entstehen neue Herausforderungen für den Solar-Sektor. Die Entwicklung von Qualifikationen in diesem wachsenden Sektor ist noch national und nicht auf den europäischen Markt hin ausgerichtet. Insbesondere im Betriebs- und Wartungsbereich von Photovoltaikanlagen herrscht ein großer Aus- und Weiterbildungsbedarf.

Das Projekt zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und einen europäischen Qualifikationsstandard zu entwickeln und auf dessen Basis ein einheitliches europäisches Curriculum für den Bereich Photovoltaik anzufertigen. In dem Projekt engagieren sich unterschiedliche Stakeholder, unter anderem gemeinnützige Bildungsträger und Beratungsorganisationen, Gewerkschaften, und etablierte Netzwerke von Solar-Unternehmen, die eine umfassende Sichtweise ermöglichen.

Durch die Einbeziehung der wichtigsten Solarproduktions- und Solarnutzungsländer kann gezielt auf den Bedarf der Branche eingegangen werden.

www.soltec-project.eu

 

SPI Siegen-Wittgenstein

ESF-Sozialpartnerrichtlinie, 01.06.2010 – 31.05.2013

Die Region Siegen-Wittgenstein verfügt über einen hohen Anteil an eigentümergeführten Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie und befindet sich gleichzeitig nahe den großen Unternehmen in den Ballungszentren von NRW. Für die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung der Metall- und Elektrounternehmen in der Region sind gut ausgebildete Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil. Bisher wird aber in den eigentümergeführten Unternehmen oftmals keine systematische und nachhaltige Personalentwicklung betrieben.

Das Projekt zielt darauf ab, exemplarisch Personalentwicklungsstrukturen aufzubauen, die Weiterbildungskultur in Betrieben und die Weiterbildungsmotivation von Beschäftigten unter anderem durch die Erhebung von spezifischen Bedarfen und einer bedarfsorientierten Gestaltung der Weiterbildungsangebote zu fördern. Desweiteren soll ein umfassender Erfahrungsaustausch und die Vernetzung aller beteiligten Partner angeregt werden mit dem Ziel über das Projektende hinaus die Übertragung und Multiplikation der Aktivitäten auf andere Betriebe und Beschäftigte zu bewirken.

 

SPILL in der Ernährungswirtschaft in Deutschland (Niedersachsen/Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein/Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern)

ESF-Sozialpartnerrichtlinie, 01.05.2010 – 30.06.2013

Die Ernährungswirtschaft wird mehr und mehr zu einer innovationsgetriebenen Branche, die auf veränderte externe Rahmenbedingungen reagieren muss.

Im Projekt werden gemeinsam mit den Unternehmen die Innovationsbedarfe und daraus abgeleitet die Weiterbildungsbedarfe ermittelt, die sich aufgrund aktueller Markt- und Konsumentwicklungen, neuer Verfahren oder Produkte ergeben. Darauf aufbauend wird die Auswahl und Einführung geeigneter Personalplanungs- und -entwicklungssstrukturen und der entsprechenden Instrumente vorbereitet und begleitet.

Besondere Berücksichtigung findet hierbei die Einbeziehung bisher benachteiligter Zielgruppen wie Ältere, Un- und Angelernte sowie Arbeitnehmer/innen mit Migrationshintergrund.

 

Familienbewusste Arbeitsszeiten (Vereinbarkeit Familie und Beruf gestalten - Phase III)

ESF-Mittel Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 01.01.2011 – 31.12.2012

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Zukunftsthema und Arbeitszeiten sind das wichtigste Instrument einer familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung.

Das Projekt zielt darauf ab, Innovationspotentiale zur Balance von Familien und Arbeitswelt zu fördern, indem den handelnden Akteuren praxisbezogenes Know-how zu familienbewussten Arbeitszeiten vermittelt wird, betriebliche Beratung der Sozialpartner sowie ein Transfer ihrer Erfahrungen und der Best-Practice-Ansätze angeboten wird.
 
www.familie.dgb.de
 
 

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